Alle für einen, einer für alle!

So hat die Frankfurter Rundschau am 27. Oktober ihren Bericht zum SPD-Bundesparteitag überschrieben. Damit hat die FR das wichtigste Ergebnis des Hamburger Parteitages auf den Punkt gebracht. Die SPD kann es: Klare Position beziehen, Regierungsverantwortung tragen und Geschlossenheit nicht nur zu zeigen, sondern zu leben.

Programm und Person gehören zusammen. Diesen Grundsatz haben die 525 Delegierten bei ihren Personal- und Sachentscheidungen beherzigt - sehr zum Leidwesen einiger Medien und der politischen Gegner. Das Signal ist eindeutig und überzeugend: Die SPD war, ist und bleibt „Benchmark“ für sozial gerechte Politik in Deutschland.

Die SPD kann ihre Ziele nur verwirklichen, wenn sie regiert. So hat es Kurt Beck richtig gesagt. Ich füge hinzu: Wir wollen nach der Landtagswahl am 27. Januar 2008 in Niedersachsen regieren und unseren Teil zur Umsetzung des Hamburger Programms beitragen. SPD wählen lohnt sich - für eine bessere und gerechtere Bildung, für eine Politik, die Arbeitsplätze schafft und die Regionen nicht gegeneinander ausspielt. In diesem Licht ist auch das Thema Bahnprivatisierung zu sehen. Der Parteitag hat mit seinem Beschluss deutlich gemacht: Wir wollen keine privaten Kapitalinteressen bei der Bahn. Wir wollen den Erhalt einer starken, gut vernetzten Bahn. Jetzt muss endlich auch die CDU Flagge zeigen.

Ich wünsche Ihnen eine schöne Woche!

Ihr Heinrich Aller, MdL